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"Potsdam Center"- Städtebaulicher Realisierungswettbewerb und Qualifizierungsverfahren, Potsdam 1997 - 2003

Aufgrund der herausgehobenen Lage waren vielfältige Anforderungen und hohe Erwartungen mit dem Projekt verbunden, sodass sich von einer ersten Machbarkeitsstudie über den 1997/98 EWR-weit durchgeführten Wettbewerb bis zur Konzeptfindungsphase 2002 eine schrittweise Qualifizierung und Abstimmung der Planung und Prämissen zwischen Planern, Bauherren, Bürgern und Politik ergeben hat.

Dem exponierten Vorhaben haftete weit über den lokalen Rahmen hinaus ein zwiespältiges Image an. Höhepunkt der Negativschlagzeilen war die Drohung der UNESCO, Potsdam auf die rote Liste der gefährdeten Weltkulturerbe zu setzen. Die Aufgabe im Rahmen der Wettbewerbsbetreuung bestand u.a. darin, unter Leitung des hinzugezogenen Bundesbauministeriums den Dialog zwischen Kritikern, Projektbefürwortern und Investoren zu koordinieren und zu moderieren. Ziel war, einen Konsens bzgl. Planungsprämissen und Bauvolumen herbeizuführen.

Im Vorfeld der Wettbewerbsauslobung betreute Architektur + Stadtplanung ein zweistufiges Seminaristisches Verfahren mit Vertretern von Bund, Land, Stadt, Investoren, Deutscher Bahn sowie externen Experten, mit dem die Leitlinien für die weitere städtebauliche Entwicklung festgelegt werden konnten. Der Wettbewerb selbst wurde in zwei Phasen durchgeführt.

Im Jahr 2002 betreute das Büro aufgrund veränderter Strukturvorgaben und Rahmenbedingungen schließlich ein Qualifizierungsverfahren unter Beteiligung der Preisträger des 1997 durchgeführten Wettbewerbes. Die Planung erfolgte dialogorientiert in zwei Phasen, um im Meinungsaustausch zwischen Planern und Auftraggebern/Grundstückseigentümern die Qualifizierungserfordernisse noch schrittweise präzisieren und ggfs. ändern zu können. Das Büro präsentierte die Zwischenergebnisse nach der 1. Bearbeitungsphase in einer Ausstellung der Öffentlichkeit. Die Ausstellungsbesucher hatten anhand eines Fragebogens die Möglichkeit, zu den ausgestellten Konzeptionen Stellung zu nehmen. Diese Hinweise flossen ebenso wie die Ergebnisse einer Zwischenberatung im Stadtparlament in die zweite Bearbeitungsphase ein.
Eine parallel zu dem Qualifizierungsverfahren vom Büro erstellte Internetpräsentation dient prozesshaft als kommunikationsorientierte Informations- und Vermarktungsplattform für das Entwicklungsvorhaben.

Wettbewerbsergebnis (Wettbewerb 1997/98 )

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Abb.: Wolfgang Engel, Prof. Klaus Zillich, Luisa Moraca

1. Preis - Wolfgang Engel, Prof. Klaus Zillich, Luisa Moraca, Berlin

2. Preis - Ferdinand Heide

3. Preis - Haug & Mathewson Architekten

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